http://www.makepovertyhistory.org persona non grata » 2004 » April

Elfen und Trolle - drollige Elfen - Under Byen

underbyen.gif

Es war einmal: Mitte der Neunziger begab es sich, dass die beiden Freundinnen Henriette Sennenvaldt und Katrin Stochholm beschlossen eine Band zu gründen und eigentümliche Lieder zu schreiben. Seither wuchs das Projekt und immer, wenn notwendig, nahm man ein Instrument samt Musiker hinzu. So wuchs die Band stetig und hat sich inzwischen auf einen Tourstamm von sieben Personen eingependelt. Man kommt nicht umhin die Musik irgendwie als nordisch oder mystisch inspiriert einzuordnen. Die Namen anderer Skandinavier fallen automatisch: Sigur Rós, Björk, Mew und vor allem Stina Nordenstam. Bei Letztgenannter liegt es sicher auch daran, dass die Band für ihre erste Veröffentlichung „Kyst“ (1999) Manne von Ahn Öberg, den Produzenten von Frau Nordenstams „Dynamite“ (1996) wählte. Nichtsdestotrotz vermag ihre Musik die Luft mit Magie zu füllen und Herzen zu berühren. Von düsteren Klangschwaden und Elfengesängen zu parlieren ist sicher unnötig, denn nur der individuelle Hörtest zählt letztendlich. Ihre jüngste Veröffentlichung ist hierzulande der Longplayer „Det Er Mig Der Holder Trærne Sammen“ der auch im letzten Heft besprochen wurde. Neben zahlreichen Kooperationen, Theater- und Performancemusiken gibt es auch einen Soundtrack zum Film „2 Ryk Og En Aflevering“ (läuft auch unter „2 Moves And A Pass“ oder „Kick’n'Rush“, 2003) und eine Live-EP vom Haldern-Pop-Festival (2003). Das im Interview angesprochene Album „Andersens Drømme“ sollte im Mai in Dänemark erscheinen ist aber auf der Homepage der Plattenfirma bislang noch nicht gelistet. (Continued)