Mono - Walking Cloud and Deep Red Sky
Produziert von Steve Albini, ist den Japanern Mono mit dem dritten Album ihr bisher symphonischstes, vielfältigstes und gleichsam dichtestes, unbestreitbar ihr schönstes Werk gelungen. Ihre Kompositionen sind als Surrogate für einen zähen Kampf an den ätherischen Grenzen zwischen dem Dies- und Jenseits, zwischen dem Engel Hoffnung und dem Geist der Verzweiflung, nachfühlbar. Sie sind erlebbar. Dass Mono ihre gespenstisch schöne Atmosphäre um ein archaisches Motiv weben – zudem mit einem Klanggarn, das schon vielfach zwischen Godspeed You! und Mogwai hin und her gesponnen wurde – ist der Intensität der dunkelwarmen Berührungen, die man hier erfahren kann, nicht wirklich abträglich. (Ryko/Rough Trade)
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