Glücksgefühle. Oder: Ein Interview über “Zwei” zu dritt. Spillsbury
Anläßlich der Herbsttour zum neuen, wieder auf LADO erschienenen Album “Zwei” führte ich folgendes Interview mit Zoe Meissner (voc, git) und Tobias Asche (bass, programming). Zur weiteren Lektüre empfiehlt sich außerdem: png #67 mit dem dazugehörigen Artikel und natürlich spillsbury.de !
png: Wie seid ihr von der Punkband (One: Thirty) in der ihr beide früher gespielt habt zur Formation als Elektro-Duo gekommen?
Tobias: Ja, das war eigentlich erst mal ein recht technischer Vorgang, weil neue Software raus kam – Reason – mit der es plötzlich möglich war auf dem normalen Heimcomputer komplette Songs mit Drumcomputer, Synthie usw. zu programmieren ohne das man jetzt groß Keyboard spielen mußte. Das war alles ganz einfach. Wir haben ein bißchen herum gespielt und plötzlich war ein Song fertig. Da haben wir uns gedacht, machen wir noch Gesang dazu, einen Text geschrieben, und dann, ja, war der Song fertig. Das lief auch die ganze Zeit parallel zur Band eigentlich. Wir haben das nicht groß weiter erzählt, sondern erst mal für uns gemacht. Irgendwann kam dann die Idee, dass man damit ein bißchen weiter gehen könnte. Aber selbst da ging es immer noch parallel zur Band. Die Band hat sich dann irgendwann so ein bißchen erledigt gehabt. Ich würde jetzt nicht mal sagen, dass das wegen Spillsbury war, sondern das war einfach durch.
png: Habt ihr bewußt als Duo weitergemacht, um den Diskussionen innerhalb eines Bandkonstrukts bzw. einer Banddemokratie aus dem Weg zu gehen?
Zoe: Also eigentlich hatten wir gar nicht die Zeit darüber nachzudenken. Bis zu dem Zeitpunkt wo wir den Plattenvertrag bekamen hatten wir das gar nicht ernst gemeint oder ernst genommen. Und dann hatten wir den Plattenvertrag.
png: Und habt ihr zu dem Zeitpunkt schon live gespielt?
Zoe: Mit der Punkrockband noch ein paar Konzerte, aber mit Spillsbury und dem Elektroding hatten wir noch nicht mal den Ansatz einer Idee wie man das machen könnte. Deshalb haben wir das auch bis zu dieser Tour (Oktober 2005 – Anm. d. Red.) live so minimal wie möglich gehalten. Wir mußten uns ja schnell was überlegen, da wir nicht alles selber spielen konnten. Viel vom Band, ich sang und Tobi spielte Bass. Das kam dann ganz gut an, bei den meisten und da haben wir das beibehalten. Für die Tour zum neuen Album wollten wir gern was anderes machen und haben einen Schlagzeuger dazu genommen.
png: Wie seid ihr zu dem Plattenvertrag mit LADO gekommen?
Zoe: Wir haben Demos rumgeschickt. Aber nicht aus einem kommerziellen Antrieb. Also wir haben nicht wirklich damit gerechnet, dass wir gleich einen Vertrag angeboten bekommen. Wir wollten – weil wir es auch noch niemandem vorgespielt hatten …wir dachten es kommt vielleicht ein Feedback, was man noch machen könnte. Gerade bei LADO hatten wir nie – nie – gedacht, dass das bei denen ankommen würde. Und es war wohl auch ziemliches Glück das die unser Demo überhaupt gehört haben. Das hatten die in ihrer fünfzehnjährigen Geschichte, glaub ich, noch nie, das die tatsächlich eine Band aufgrund eines eingeschickten Demos angehört und auch gesignt haben.
png: Es gab ganz am Anfang ja diese Achtziger-Revival-Diskussion, obwohl das ja eh schon lange durch ist. Euer Zugang kann ja gar nicht der sein, weil ihr dafür zu jung seid, um mit der Musik der Achtziger aufgewachsen zu sein.
Zoe: Ich habe das mit der Muttermilch aufgesogen, als ich klein war. Weil meine Mutter damals auch Musik in diese Richtung gemacht hat. Mehr Punk als Wave. Da hab ich sehr sehr viel aus dieser Ecke da gehört. Und unbewußt wohl einiges behalten (lacht). Aber beim neuen Album kann ich den Achtziger-Zusammenhang überhaupt nicht sehen. Vielleicht ein paar Synthie-Sounds, oder so.
png: Für manche Leute reichen offenbar ein paar Synthie-Sounds, um von Achtziger-Bezug zu reden.
Zoe: Was macht die Achtziger aus? Der typische Achtziger-Sound ist für mich irgendwie total verhallter Gesang und extreme Synthies, aber das höre ich bei unseren Sachen überhaupt nicht.
png: Aufgrund eurer Besetzung und Instrumentierung seid ihr ziemlich limitiert in den Möglichkeiten. Es ist dennoch beeindruckend wie fett ihr auch gerade die neue Platte live umsetzt.
Zoe: Also über die Live-Umsetzbarkeit machen wir uns beim Schreiben nicht so viele Gedanken. Das geht schon immer irgendwie.
Tobias: Das ist auch eigentlich noch eine recht junge Idee, da live einen Schlagzeuger mit rein zu nehmen. Ansonsten hätten wir das wie beim ersten Album auch gemacht, einfach mit Computerschlagzeug und Halbplayback. Aber das hat jetzt keinen Ausschlag gegeben beim Writing, oder überhaupt irgendwo.
png: Wird euer Live-Schlagzeuger, Niko, bei der nächsten Platte die Drums einspielen, oder macht ihr weiter wie bisher?
Zoe: Wir sind zu zweit, wir sind Spillsbury und wir spielen auch die Sachen ein. Computerschlagzeuger sind doch auch immer ganz…
Tobias: …hübsch.
Zoe: Ich mein, die…
png: … die wollen kein Geld und die reden nicht.
Zoe. Ja. Ja.
png: Kennt ihr noch Carter USM, diese englische Band?
Tobias: Nö.
png: Die waren in den Neunzigern mit einer ähnlichen Instrumentierung - zwei Live-Gitarren, Gesang und der Rest programmiert vom Band – unterwegs. Die haben dann irgendwann einen richtigen Schlagzeuger dazu genommen und als Trio gespielt. Ab da ging es steil bergab. Es kommen halt andere Songs raus, wenn man im klassischen Bandkontext arbeitet…
Zoe: Man setzt dann das Schlagzeug auch, glaub ich, anders ein, ob man das programmiert, oder jemand was machen läßt. Und dann ist auch die Frage, inwieweit greift der Schlagzeuger da kompositorisch in die Gestaltung deines Schlagzeugspiels ein. Naja, wir sind halt zu zweit und wir schreiben die Sachen. Wir sind mit Niko sehr gut befreundet.
png: Woher kommt Niko, spielt er auch in anderen Bands?
Tobias: Der Trick ist zu atmen, Im Affekt, Raketenjungs… Er macht so einiges. Den Niko habe ich das erste Mal gesehen, als er mir mit dreizehn mein erstes Schlagzeug abkaufen wollte. Aber das war so scheiße das Schlagzeug, dass er es nicht gekauft hat. Und jetzt rate mal welches Schlagzeug da oben auf der Bühne steht!
png: Genau das?
Tobias: Das ist immer noch das. Also jedenfalls die Base…
Zoe: Ich dachte er hat es nicht gekauft?
Tobias: Damals nicht, aber ich habe es ja behalten.
png: Wenn er das gewußt hätte, wäre er wahrscheinlich jetzt nicht eingestiegen, oder? (Gelächter) Themawechsel: Wie positioniert ihr euch gegenüber diesem ganzen “Neue Deutsche Welle”-Deutsch-Pop-Kram von Sido bis Juli und Konsorten?
Tobias: Also diese National-Pop- oder was-auch-immer-Diskussion. Ich meine es gibt Bands, da ist es einfach deutlich, durch die Texte und durch das was sie sagen, dass sie entweder bewußt, oder – naja unbewußt kann man das eigentlich nicht machen – darauf abfahren. Und wenn dann aus den Texten, also aus der wirklichen Aussage, dieser, wie soll man sagen, Nationalvorwurf entsteht, dann ist das ja irgendwie begründet. Aber das man das allein daraus zieht, das jemand deutsch singt, finde ich doch schon relativ albern. Oder auf welchen Samplern man ist. Es gibt ja abstruse Kombinationen auf Samplern: “Deutschstunde” und “German was-weiß-ich”. Aber daraus diese Nationalismus-Geschichte zu konstruieren finde ich sehr weit hergeholt. Wahrscheinlich von Leuten die echt zuviel Zeit haben, sich damit zu beschäftigen. Es ist was anderes, wenn jemand in seinen Texten speziell darauf eingeht und dieses Spiel spielt, das ist klar.
png: Du spielst auf MIA an, vermute ich?
Tobias: Ja. Das war ja eine ganz bewußte Entscheidung, da so heran zu gehen. Und ich glaube das war auch ein bißchen kurz gedacht alles. Klar, das man sich dann die Vorwürfe entsprechend gefallen lassen muß. Aber das nur daraus zu ziehen, das man deutsch singt, das finde ich dann immer schon arg.
png: Gibt es Veröffentlichungen von One: Thirty?
Tobias: So ´ne selbst veröffentlichte Single.
png: Bei One: Thirty wurde auf Englisch gesungen, wie kam es zum Wechsel auf Deutsch?
Tobias: Das war keine bewußte Entscheidung. Bei One: Thirty war es eigentlich so, das Zoe die Texte geschrieben hat, weil sie auch gesungen hat. Dann haben wir halt den ersten Song zusammen gemacht und da fiel mir spontan ein deutscher Text zu ein. Und da ich früher auch meine Texte auf Deutsch geschrieben habe kam das einfach so.
png: Wie fühlt sich das für Dich an, nun die Texte von Tobias zu singen?
Zoe: Es kommt drauf an wieviel Freiraum man dann noch hat. Die Musik machen wir zusammen, die Texte schreibt meist Tobi und beim Gesang ist es meist so das ich seinen Text nehme und dann da völlig freie Hand habe wie ich das umsetze. Manchmal streiche ich auch was weg oder überlege mir noch was dazu. Inhaltlich ist es sowieso immer Spitze!
png: “Common Sense” ist mein Liebling auf dem neuen Album und er geht etwas mehr in Richtung Song…
Zoe: Die anderen sind auch alle Songs.
png: Aber “Common Sense” fällt vom Aufbau her etwas aus dem Rahmen. Wird es in Zukunft mehr noch in diese Richtung gehen?
Tobias: Tatsächlich ist es einer der neuesten Songs.
Zoe: Ja, aber bei dem Lied haben wir ganz bewußt… Also da war es so, das wir Wert drauf gelegt haben, oder die Überlegung hatten, das wir versuchen den Text inhaltlich ein bißchen nach hinten zu stellen, weil er auch nicht für jedermann so verständlich ist. Ich habe ihn zum Beispiel auch nicht verstanden. Ich hab das auch im Liegen eingesungen, auf dem Kopfkissen liegend, um so ein bißchen weich-verträumt zu singen, damit das Ganze eigentlich nur so nebenher läuft, und man nicht so auf den Text achtet. Und das ist von daher also ein Sonderfall, das heißt nicht das sämtliche neuen Lieder in die Richtung gehen werden. Eher nicht. Vielleicht gehen wir wieder zurück… (lacht)
png: Die Texte erschließen sich nicht oft beim ersten Hören, eine Sache die mir gefällt und Spillsbury sehr spannend macht. “Weißt Du wie es ist” ist, im Gegensatz zu einigen anderen Stücken, ziemlich gerade heraus. Schildert es die Erlebnisse, die ihr im Rahmen des kleinen Hypes zum ersten Album gemacht habt? Es gab ja auch andere KollegInnen, die ähnliche Sachen wie ihr gemacht haben und man hatte den Eindruck, wer am lautesten schreit, dem halten sie das Mikro hin…
Tobias: Ja, sicher. Wer die wildeste Frisur hat usw. Den Text, oder den Refrain zumindest, habe ich geschrieben als auf “Polylux” das erste Feature über diese MIA-Kampagne kam. Da waren wir im Hotel auf der Tour. Es sind so einige Texte welche die Situation reflektieren in der man dann gelandet ist, was einige Leute geschrieben haben und was die überhaupt in einem sehen. Was am Ende doch nur alles, ja, Bühne ist.
png: Der Hidden Track, wo es um die Auflösung der Lieblingsband geht, ist eigentlich ein Liebeslied, oder geht es tatsächlich um eine oder eure Band?
Zoe: Die Bedeutung zahlt immer der Empfänger.
Tobias: Um mal …But Alive zu zitieren. Schwer zu sagen. Eigentlich ist es ein Spass.
png: Vielleicht kommt das mit dem Liebeslied nur bei mir so an, weil ich dafür empfänglich bin. Aber spielt das Thema Beziehung nicht in allen euren Texten eine große Rolle, oder liege ich da völlig falsch?
Tobias: Ja ich glaube es spielt schon immer mit rein, überhaupt das Thema Beziehung, zu wem und mit welchem Gefühl jetzt auch immer. Das ist sicherlich ein großes Thema, weil das ja das ist was man jeden Tag hat, mit welchen Leuten auch immer. Ich denke schon das ist eines der Hauptthemen.
png: Da ich jetzt weiß wie ihr zu eurem Plattenvertrag gekommen seid, verstehe ich “Weißt Du wie es ist” wesentlich besser. Ihr wollt tatsächlich nur machen was euch Spass macht, egal mit welcher Breitenwirkung.
Tobias: Ja. Das ist eben das Hervorragende bei LADO, das wir da alle Möglichkeiten haben. Wir haben den Vertrag verlängert gekriegt bevor das Album jetzt raus gekommen ist, bevor man da irgendwie absehen konnte ob das erfolgreich wird oder nicht. Das ist ein super Gefühl das wir auf jeden Fall weiter Musik machen können, ganz egal was das jetzt wird. Sehr angenehm.
png: Wie kam die Zusammenarbeit mit Denyo (Absolute Beginner) für “Nein” zustande?
Tobias: Bei dem Song hatten wir eigentlich einen Part frei gelassen, weil wir dachten wir wollen so ein Rap-Feature drin haben. Und nach langem hin und her hat das dann Denyo gemacht. Im Endeffekt hat er seine Zeilen dazu geschrieben und wir haben es zusammen gemischt und es paßt super, finde ich. Es treibt den Song vom Inhalt her noch mal auf einen Höhepunkt. Er ist ja eh schon sehr selbstironisch und das paßte dann super rein. Weil es so unerwartet ist.
png: Stand bei “Nein” zuerst die Musik und dann kam diese selbstironische Ode an das peinlichste Lieblingslied?
Tobias: Also ich fand ganz gut daran, dass man damit den meisten Kritikern schon mal vorweg den Wind aus den Segeln nimmt, weil man sagen kann: Das wissen wir selber. Das sind zum Teil Stimmen die man zum ersten Album bekommen hat, also jetzt nicht so wortwörtlich, aber der Tenor. Das hatten wir ja beim ersten Album schon, das wir das “Spillsbury Raus!” genannt haben. Man sollte das mal alles nicht so ernst nehmen, was man macht.
Zoe: Sowieso. Viele Menschen die Musik machen und damit groß raus kommen wollen, die sehen gar nicht mehr was beim Musik machen wirklich dahinter steckt, nämlich das Gefühl das man hat, wenn man was erschafft. Glücksgefühle. Die denken eben nur noch drüber nach … als ob es irgendwie so eine Anleitung gäbe. Jetzt mach ich das und das und so und so. Die gibt es vielleicht auch, um einigermaßen erfolgreich zu sein, aber das Gefühl geht dabei total verloren. Und das ist schade, weil es genau darauf ankommt. Weil wir genau deshalb Musik machen.
png: Es gibt ja dieses Buch von den KLF-Leuten, “Das Handbuch - Der schnelle Weg zum Nr. 1 Hit”… Und diese Typen von Edelweiß haben ja tatsächlich mit “Raumschiff Edelweiß” danach gearbeitet und irgendwo einen Nr. 1 Hit gehabt.
Tobias: Ja. Es gab auch ganz viele die es versucht, aber nicht geschafft haben.
png: Davon ist auszugehen, aber ich finde das Buch sehr lustig.
Tobias: Ich hab die Hörbuch-Version, gelesen von Bela B.
png: Hast Du die schon komplett gehört?
Tobias: Nee.
Zoe: Die hast Du Dir runtergeladen, oder was?
Tobias: Ja.
png: Ich hab sie mir nur gekauft, wegen der Ärzte-Sammlung, aber noch nicht gehört. Dafür hab ich das Buch gelesen. Er hat auf jeden Fall eine coole Stimme…
Tobias: Ja.
png: Wäre er eigentlich eine Option für eine weitere Kollaboration?
Tobias: Das kommt darauf an wie. Vieles von dem was Bela B. außerhalb von den Ärzten macht finde ich ganz schlimm. Wie hieß diese Band? King Kong?
png: Nee, King Kong war Farins Band. Du meinst Depp Jones.
Tobias: Ja, das fand ich zum Beispiel ziemlich doof. Bela ist mit den Ärzten gut. Aber davon mal ganz abgesehen. Wenn, dann muss es so sein das wir die Idee haben hier muss jetzt Bela B. irgendwas machen.
png: Bist Du mal Ärzte-Fan gewesen?
Tobias: Ja, auf jeden Fall.
png: Zum Schluss folgt mal wieder das gute alte Entweder/oder-Spiel, ihr müßt euch zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden!
Anne Clark oder Kim Wilde?
Beide: Kim Wilde.
png: MIA oder M.I.A.?
Zoe: Ich hab das andere noch nicht gehört.
Tobias: Ich glaube es ist beides nicht mein Fall. Ich weiß es nicht ganz genau.
Zoe: Kann ich mich nicht entscheiden.
Tobias: Hab ich nur so nebenbei gehört. Mag ich auch nicht so entscheiden.
png: Sex Pistols oder P.I.L.?
Tobias: Da kenne ich nur einen Song, das war dieser (singt): “What´s it all about … Don´t ask me.”
Zoe: Dann nehme ich Sex Pistols wegen der Bedeutung.
Tobias: Ja. Würde ich auch sagen. Obwohl, das eine Lied war super.
Zoe: Naja, nun, entweder oder!
png: Schlagzeuger oder Drumcomputer?
Tobias: Beides.
Zoe: Ja.
png: Ich meine “Hamburg oder Berlin” ist wirklich saudämlich, aber ich hab mich nicht damit beschäftigt woher ihr wirklich kommt, das habe ich erst jetzt erfahren…
Tobias: Du hast uns nach Berlin gesteckt?
png: Komischerweise ja.
Tobias: Am Anfang waren wir auch eine Berliner Band.
png: Warum?
Tobias: Na, das haben alle gedacht, das wir aus Berlin kommen. Wir wurden sogar so angekündigt.
Zoe: Das sollten wir mal sagen: Wir sind die Berliner Band aus Hamburg!
png: Und jetzt bei der Bezeichnung: Elektro-Punk oder Punkrock?
Tobias: Als Bezeichnung für unsere Musik?
png: Hm.
Zoe: Weder noch. Ich find das neue Album weitgehend unpunkig. Naja. Ach, ich weiß auch nicht. Was war das Zweite nochmal?
png: Äh, Punkrock.
Zoe: Dann nehmen wir Pop.
png: Die letzte Frage kann ich nicht stellen, weil ihr Carter USM nicht kennt. Aber Le Tigre kennt ihr wahrscheinlich.
Tobias: Also Le Tigre haben mich inspiriert den ersten Song zu kopieren. Da wollte ich den mal nachbauen, weil ich dachte das ist ganz einfach.
png: Und? War nicht so?
Tobias: Doch. Das war recht einfach.
micky
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