Rogue Wave - Descended Like Vultures
Oakland. Irgendwie klingt die Musik von Rogue Wave nach der kleinen Stadt im ländlichen Südwesten von Oregon. Man kann die Felder und Wiesen geradezu riechen, so sonnig kommen die Popjuwelen Zach Rogues daher. Im Nachfolger zum Erstling „Out Of The Shadow“ hat sich Rogue nun wirklich aus dem Schatten bewegt und eine Backing-Band organisiert, die seinen Songs den adäquaten Sound verpasst, wobei da vor allem Multiinstrumentalist Pat Surgeon zu erwähnen wäre. In seinem von einem Hauch von Melancholie umwehten Charme erinnert „Descended Like Vultures“ stellenweise an Elliott Smith und kann es vom Vollkommenheitsgrad her durchaus mit den Nachbarn aus Bellingham, Washington, Death Cab For Cutie aufnehmen. Auch hier findet sich kein einziger schlechter Song. Der Lieblingsohrwurm wechselt nach Tagesform. Die komplexen, rhythmisch anspruchsvollen Stücke sind schlicht perfekt. Stellenweise vielleicht ein wenig zu perfekt für Freunde des LoFi-Sounds des Vorgängers. Das schmälert aber in keinster Weise das Vergnügen und sollte die Platte nicht davon abhalten, überall auf der Welt gehört zu werden. (SubPop) Lars
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