http://www.makepovertyhistory.org persona non grata » 2006 » Mai

Immergut? Immer gut! Ein kurzer Bericht

Yeah Yeah Yeahs Immergut 2006 Liebe Freunde des guten Geschmacks und Festivalsommerauftakts, das vierköpfige PNG-Kompetenzteam um Andreas, Jana, Markus und Christoph meldet gehorsam seine Rückkehr aus Neustrelitz. Zwei Tage Popkultur, höchstens acht Stunden Schlaf, 23 Bands bzw. Solokünstler und gefühlte dreihundert Mückenstiche liegen hinter uns und haben das Immergut mal wieder zu einem außergewöhnlichen Ereignis gemacht. (Continued)

Peeping Tom - s/t

Peeping TomJahre nach dem Kollaps von Faith No More, Jahren des Wanderns auf dunklen, steilen Schleichwegen weit jenseits gemeiner Wahrnehmbarkeit, entlang schreiender Psychosen und quälender Neurosen, Jahren in denen Mike Patton – und um keinen anderen Demigott geht es hier – mit seinem Label Ipecac und seinen zahlreichen Projekten, darunter Tomahawk und Fantomas, den Untergrund gewaltig umgepflügt hat, schickt er sich als Peeping Tom nun an, dem Mainstream wieder in sein müdes Herz zu greifen.

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PnG auf MySpace.com

Wir sind im popmusikalischen Kosmos gelandet: seit letzter Nacht hat Euer Lieblingsmagazin ein Zimmer bei MySpace.

Da die Plattform allerdings scheinbar von Usern aus dem "Home of Rock" Seattle überschwemmt wird, die alle interessanten Usernamen pachten, findet ihr uns fortan unter www.myspace.com/pngmag
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Alles für den Pop (POP UP das Letzte

PNG (POPUP 2006 Leipzig Die popkulturellen Tage in Leipzig sind vorüber. Der wohl wichtigste Termin im PnG-Kalender liegt hinter uns. "Knorke" wars, voll wars, lustig ists gewesen – und interessant. In den Foren wurde querbeet diskutiert, was unterm Strich nicht immer zum gewünschten Ziel führte (wie im Falle der Blog-Runde), auf der Messe wurden Kontakte geknüpft und auf den zahlreichen Konzerten die Nacht gerockt. (Continued)

Melancholie durchtränkt die Roten Städte Chris Brokaw

Chris Brokaw gehört zu den herausragenden Musikern, deren Schaffensphasen man einfach nicht entlang einer Inspirationsskala bemessen kann. So vielfältig die Facetten seines Gemüts und seiner Entwicklung sich auch präsentieren, sein unleugbares Genie krönt mit einer Aura jede Veröffentlichung, sowohl die unter seinem eigenen, als auch jene unter den alten Namen. Namen, die auch heute noch ehrfurchtgebietend nachklingen: Codeine und Come.

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Katzenstreik on Tour

Wenn auf dieser Seite Tourempfehlungen zu finden sind, dann sollte immer gleich jeder hellhörig werden. Die Tourempfehlungen auf dieser Seite sind relativ selten. Wenn es eine Tourempfehlung auf dieser Seite gibt, dann aus gutem Grund. Damen und Herren, Katzenstreik reisen gerade herum und beleben all die Genres aufs impulsivste, die wir schon lange als überlebt beschimpfen. Das gute daran: Katzenstreik sind nicht ‘Punk’, Katzenstreik sind nicht ‘Emo’, Katzenstreik sind nicht ‘Indie’. Katzenstreik sind einer der Gründe, sich überhaupt noch mit Musik aus diesem Land zu beschäftigen. Katzenstreik sind der Shit, um es mal zu präzisieren. Bitte überzeugen Sie sich hier:

25.05. berlin - schokoladen
26.06. wolfsburg - JZ ost
27.05. flensburg - senffabrik +egotronic
01.06. leipzig - gieszer 16
02.06. nürnberg - k4
03.06. kassel - k19 (tbc.)
04.06. göttingen - t-keller
28.07. solingen - juze gräfrath
29.07. ludwigshafen (bei mannheim) - das Haus
25.08. oerlinghausen (bei bielefeld) - jzo

Knorke.

“…war wieder knorke” sagt Donis, der völlig fertig gerade neben mir steht. Ja… war es. Dass gerade Kollege Donis zu Worten fähig ist, grenzt an ein Wunder. Stunden auf den Beinen, gestern nacht (heute früh) die Ilses mit einem Hammerset gerockt und eben eine Podiumsdiskussion zum Thema “I bet you look good on our cover story” runtergerissen, wie er sagt. Lachen kann er dabei nicht. Frisch sind wir wohl alle irgendwie… ähm… nicht. Kaum Schlaf und viel… ähm… Getränke… und Gespräche sowieso.
Aber danke für diese Pop up. Nach dem ich zwei Jahre nicht dabei war, sein konnte, ist es schön wieder zu sehen, dass man nicht allein ist, auf dieser Welt, mit dieser Behinderung, die dieser Musikgeschmack eben so mit sich bringt.
Bis nachher im Ilses.

Pop, Hitze & Menschen (POP UP die Erste

Am Donnerstagabend ging es los mit dem City Slang Abend in der naTo: im ausverkauften Haus spielten Schneider TM, Whitest Boy Alive und Justine Electro zum Auftakt der 5. (POP UP - Musikmesse.
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The Twilight Singers - Powder Burns

Vorgeblich aus Katastrophe und Desaster soll das Debüt dieser Herrenrunde aus Los Angeles ihre dunkle Energie ziehen – eine Behauptung, die so zwielichtig erscheint, wie es der Bandname impliziert. Vielleicht sollte man sich auch nach dem Stuhlgang zuerst die Finger waschen, bevor man sich aus selbigen etwas zu saugen beginnt, etwas Gutes, das alle Zweifel wegfegende Argument zu einer Band, über die es nichts zu sagen gibt. (Continued)

Jetzt neu: png-online.de !

png-logoWir sind zurück und wir haben Euch was mitgebracht: PnG goes Blog – schneller, aktueller und täglich 24h offen für Euren Input. Also, kommentiert, diskutiert und philosophiert, was das Zeug hält. Wir warten auf Eure Meinung.

In Kürze wird es hier natürlich noch bunter und umfangreicher werden, haltet den Browser offen – wir haben Großes vor!

Die Redaktion.

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PnG macht Blau zur (POP-UP

radio_blau.jpgWie ihr ja sicher wisst, ist Eure PnG seit nunmehr anderthalb Jahren radioaktiv auf Radio Blau / Leipzig. Seit einigen Monaten können wir dank Radiostream auch rund um die Welt gehört werden.
Für alle (POP UP-Besucher und jene bemitleidenswerten Daheimgebliebenen gibt es am Freitag auf Radio Blau ein zweistündiges Spezial zur Musikmesse.

Mit jede Menge Musik der auftretenden Künstler, Infos, Bios, Nauber, Weber und Lose.In zwei Wochen gibt es dann wieder “Das Phonographische Quartett” und demnächst auch ein umfangreiches Archiv der bisherigen Sendungen als Podcast an dieser Stelle.Stay tuned!

FREITAG, 19.5. 21-23h “PnG präsentiert: (POP Up-Spezial” auf Radio Blau!

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Wie immer - Immergut

immergut_logo.gifDie Freunde Indie-tönender Unterhaltungsmusik brauchen ein außerordentliches Stehvermögen in diesen Tagen. Gerade ist die (Pop Up vorüber, da müssen wir uns bereits gemeinschaftlich auf den Weg nach Neustrelitz machen. Immergut und so. Ihr wisst Bescheid. Wie immer ausverkauft, wie immer ein erfreuliches Line-Up (The Appleseed Cast, Blumfeld, Die Regierung, Jason Collett, Yeah Yeah Yeahs, Okkervil River, Art Brut, Gregor Samsa, Pale, Klez.e, Amy Millan, Broken Social Scene, Tomte, Radio 4, Flowerpornoes, Feist, Phantom / Ghost, Mia, Fotos, Monoland, Midlake, Mew), wie immer Hoffen auf gutes Wetter. Wie immer eine Ausnahmeveranstaltung. Wir freuen uns darauf. Wir freuen uns auf Euch - auf Euch und Euren Besuch unseres Standes im Labelzelt. Wenn Ihr Lust habt.

Ab sofort erhältlich: PersonaNonGrata #68

PNG #68Im neuen Heft geht es neben dem ESSENziellen Thema Ernährung bzw. Lebensmittel/ Food um Bands wie Client, Blackmail, Coldcut, Delbo, Kate Mosh, Tomte, The Legends oder den Pretty Girls Make Graves. Daneben findet ihr Artikel über unsere Lieblings-Festivals, dem Immergut in Neustrelitz und dem Haldern Pop in Rees am Niederrhein. Die Leipziger PopUp-Messe wurde bedacht, wir stellen die Berliner Booking-Agentur Kitty-Go etwas näher vor und unser aller Donis referiert über Backwood-Filme. Außerdem schlägt Steffen Fröbel eine neue Seite seines etwas anderen Musiklexikons auf. Aber auch das derzeitige Label unserer Herzen, Audiolith aus Hamburg wird ausführlichst bedacht. Hier am Start sind u.a. Der Tante Renate, Egotronic oder auch Masterman Plemo!

P.M. Hoffmann tauchte comictechnisch tief in die versauten Mägen seiner „Fäns“-Club-Protagonisten und Zeichner PAB auch mal wieder auf.
Kurz: Macht Euch den Frühling noch etwas schöner. Mit der PnG #68!!

Nochmal in Kürze:
BANDOF HORSES/ TOMTE/ DELBO/ COLDCUT/ ROGUE WAVE/ M83/ BEARBACK/ KATE MOSH/ JAMES MURPHY/ CLIENT/ BLACKMAIL/ THE SOVIETTES/ MS. JOHN SODA/ PRETTY GIRLS MAKE GRAVES/ MONOCHROME/ THE LEGENDS/ MISTY’S BIG ADVENTURE u.v.a.m.
THEMENSPECIAL FOOD.

Zu haben im PnG-Store, an zahlreichen Bahnhofs- und Flughafenkiosken oder gleich im Abo.

Counting the days til Pop - Leipzig (POP UP

Popup Leipzig 2006Nur noch wenige Tage sind es bis zur neuerlichen Auflage der (POP UP, der Leipziger Messe für Popkultur (18. - 21. Mai).
Nur noch wenige Tage bis zu adäquat bis prominent besetzten Diskursübungen (”Blog Party”, “Landunter im Themenpark”, “I Bet You Look Good On Our Coverstory”), nur noch wenige Tage bis zum abendlichen Clubhopping und Ablaufen zahlreicher Veranstaltungen (Schneider TM, Justine Elektra, Amusement Parks On Fire, Sophia, Miki Mikron, The Dance Inc., Gogogo Airheart, Ostinato, Diario, Florian Horwarth, Naked Lunch, Epo-555, Sometree, Finn, Blackmail u.v.m.), wenige Tage bis zum großen Hallo, bis zum reziproken AufDieSchulterKlopfen allenthalben, bis zum Treffchen mit Käffchen im Freisitz, bis zum NaIhrWisstSchon.
Wir wollten nur noch mal darauf hinweisen. Wir sind da. Am Donnerstag beim City Slang-Abend, am Freitag beim Audiolith-Abend, am Sonnabend auf der Messe. Wir sehen uns. Hoffentlich.
http://www.leipzig-popup.de

Schwarz vor Augen - Wave Gotik Treffen in Leipzig

Als PNG-Assoziierter begreift man unter dem ‘Schattenreich’ wohl eher ein abgeschirmtes Plätzchen im Stadtpark, weniger die Genre-affinen Standortclaims der Schwarzgewandeten. Zugegeben, diese Publikation hier tut sich eher selten als Sprachrohr der schwarzen und der meisten derer Subszenen hervor, doch auch diesmal versäumen wir nicht den Hinweis auf das in Kürze stattfindende Wave Gotik Treffen in Leipzig (02. - 05. Juni). Wie so oft stolpert man im angekündigten Line-Up über manche kleine bis ausgewachsene Götterdämmerung. Annonciert sind u.a.: Heaven 17, Lydia Lunch, Nitzer Ebb, Sono, The Legendary Pink Dots, Vive La Fete und VNV Nation. Alles weitere hier: http://www.wave-gotik-treffen.de

Tristesse cool - Der Film Jarhead von Sam Mendes

Anti-Kriegs-Filme, vor allem die mit dem Nachdruck der Autoren gefälligst als solche verstanden werden sollen, sind ein seltsames Genre. Selten gelingt es ihnen, sich von einem leichten, aber nichts desto trotz unangenehm säuerlichen Beigeschmack des Revisionismus und eines verklärten Kultes um Kameradschaft frei zu machen. JARHEAD von Sam Mendes, bekanntlich der Regisseur von „American Beauty“ und der grandiosen Comic-Verfilmung „The Road to Perdition“, ist, mitgefangen in diesem Paradoxon, ganz und gar keine Ausnahme. (Continued)

That’s Sooo Kraftwerk Client

client1_72.jpg

„Client – We never say no. Satisfaction guaranteed.“ Wenn das Debütalbum einer Band in solch einem Tenor beginnt, wenn sich fragliche Band zudem aus aparten und immer recht anregend gekleideten Frauenzimmern zusammensetzt, dann prangen die geschedulten Interviewzeiten ganz besonders fett und rot in den Terminkalendern von reizdisponierten (also heterosexuellen, männlichen) Musikredakteuren. (Continued)

Bei Olli Allein Zuhaus Tomte

In irgendeiner Weise an dieser Stelle noch Aufklärungsarbeit dahingehend leisten zu wollen, wer und was Tomte, das Grand Hotel Van Cleef oder Kollege Uhlmann sind, wäre in seiner Überflüssigkeit und Langeweile durch nahezu Nichts zu toppen. Ja, Tomte sind ein Chartthema und durch die Decke gegangen wie nichts Gutes, das Grand Hotel ist mittlerweile Trend setzend und eine der wenigen wirtschaftlich blendend laufenden Firmen der Republik und Thees ist allgegenwärtig. (Continued)

Die Frucht der Unzufriedenheit Band of Horses

Das Leben ist vielseitig: Man kann exzessiv Glückshormone verschwendend seine eigene Existenz feiern, man denkt sich, dass man selig ist, weil man das hat, was man will, dass man den ganzen Tag und die ganze Nacht locker-leicht gestikulierend durch diese schöne Welt, auf der man leben darf, laufen sollte. Andererseits kann man sich in diesem Leben auch in Mitleid für sich und andere suhlen, mit herab hängenden Schultern oder geballten Fäusten andere Menschen verfluchen, und es geschehen Dinge, bei denen man sich fragt, ob sie wirklich jetzt hätten passieren müssen, ob sie überhaupt jemals hätten passieren müssen, ob es das alles wert ist und so fort. (Continued)

Oxbow -
Love That’s Last A Wholly Hypnographic & Disturbing Work Regarding Oxbow/Music For Adults CD/DVD

Hier kommt das Alphamännchen. Da Real Hot Animal Machine. Ein Mythos der modernen amerikanischen Welt. Best of/Raritäten-CD + „Music for Adults“-Dokumentaion/Live Gigs-DVD. Wer nach Extremen sucht und dabei bisher nicht auf Oxbow gestoßen ist, hat ein furchteinflößendes, Schwanz schwingendes Noise Rock Monster verpasst, Sänger Eugene Robinson, der aus Henry Rollins einen Zwerg macht. Ein schwarzer 2-Meter-Muskelmann, während dessen Live Performance man besser nicht in seinen Aktionsradius gerät, ein pulsierender Körper unter Hochspannung. (Continued)