Gruppentherapiert. Nunmehr Stronger Than Ever The Rapture

The Rapture ist nicht nur eine Band. The Rapture ist die Bewährungsprobe für die letzten, nicht totzukriegenden Residuen des Demokratie-Paradigmas. Es ist eine Zusammenlegung aus ausgeprägten Charakterköpfen, es ist die reinste Freude für Persönlichkeitspsychologen.
Luke Jenner beispielsweise, der unvorsichtigerweise ganz in Schwarz zum heutigen Promo-Marathon bei geschätzten vierzig Grad im Schatten erscheint (”When I was thinking about Germany, I didn’t expect it to be hot.”). Der jeder Professionalisierung im Umgang mit der Presse zum Trotz sogleich eine freimütige Geschwätzigkeit aktiviert und das Nähkästchen gar nicht wieder zu bekommt. Der zu Scherzen aufgelegt ist und sehr oft lacht. Er lacht für zwei.
Gabriel Andruzzi nämlich lacht so gut wie nie. Er ist der Analytiker, der noch in den kleinsten Details große Reflexionsräume durchmisst. Kontrollfreaks, so soll es sich herausstellen, sind sie beide. Kontrollfreaks sind vermutlich auch Vito Roccoforte und Matt Safer, zusammen die andere Hälfte der Band, die – Gleichberechtigung rules okay – die andere Hälfte der Interviews übernimmt. Von Interviews mit der gesamten Band ist angesichts der zu erwartenden Transkriptionsarbeit unbedingt abzusehen. Das nur als Tipp. Deren Diskussionskultur möchte man sich in vollem Umfang gar nicht vorstellen. Man möchte sich gar nicht fragen, wann die Typen eigentlich zu ihren Songs finden. Deren Diskussionskultur macht aus einer Probesession vermutlich ein Kolloquium. Nur ein kleines Beispiel:
Das neue Album wirkt unfassbar relaxed und energiegeladen. Wo habt Ihr nach dem Touren mit dem letzten Album all diese Energie hergenommen?
Luke: Wir haben ein Jahr Pause gemacht.
Gabe: Stimmt doch überhaupt nicht.
L: Aber es klingt gut in Interviews.
G: Wir haben einen Monat Pause gemacht.
Dieser Monat war ausreichend, um genug Energie für ein Album zu sammeln?
G: Nein, danach haben wir uns weitere drei Monate gestritten. Wir mussten lernen, miteinander zu reden. Als wir mit „Echoes“ auf Tour waren, redeten wir am Ende nicht mehr miteinander. Jeder war ausgebrannt, wir schienen vergessen zu haben, warum wir eigentlich befreundet sind. Die Energie des neuen Albums war das Resultat von Meinungsverschiedenheiten. Natürlich war die Energie auch Produkt unserer gemeinsamen Leidenschaft für gute Musik. As mellow as we can be, we’re also very anxious dudes. Wir alle haben viele Ideen in der Band, und das ist oft Auslöser für Streitereien. Wenn man diese Spannungen aber richtig kanalisiert, können gute Songs daraus entstehen. Ich denke, das ist uns bei diesem Album gelungen.
The Rapture ist nicht nur eine Band. Gleichermaßen ist dieses neue Album “Pieces Of The People We Love” nicht einfach nur ein gelungenes Album. Es ist die Verortung und Aktualisierung aller historisch bewusst agierenden Post Punk-Phänomene, es ist die Ansage dahingehend, was mit den Präfix-behangenen Genre-Einkreisungen, mit den Dance- und Funk- und Disco-Punks überhaupt noch auszurichten ist. Es ist die Verlebendigung der Erkenntnis, dass am Ende der soundgetreuen Übersetzung einer Anregung in die Jetztzeit nur das große und leichtfüßig anmutende, nie das leicht gemachte Popmoment als Königsweg in Frage kommt. Wir durften lange rätseln, wie dieses lange antizipierte Nachfolgemodell zu “Echoes”, der einen ganzen Sound popularisierenden ersten Major-Veröffentlichung der Band, wohl klingen würde. Nun, da es beinahe unmöglich ist, diese bis in die feinsten Nuancen durchdachte und immer noch intuitiv anmutende Popsensation aus der persönlichen Dauerrotation herauszunehmen, diese so wissenden und nach wie vor musikhistorisch grundierten Arrangements, diese erbarmungslos eingängigen Hooks aus dem Kopf zu schälen, ist wohl einzuräumen, dass es genau so und kein bisschen anders klingen muss. Dieses Album ist zwangsläufig auch Ansage an alle Epigonen, denen die Erbärmlichkeit ihres Tuns keine Gewissensbisse bereitet, solange deren plumpes, unreflektiertes Durchzitieren, mithin die Penetration und Entwertung eines reflektiert referenziellen Sounds einen satten Cash-In versprechen. Zwangsläufig ist es das, auch wenn die Band diplomatisch genug ist, nur zwischen den Zeilen auszuteilen.
L: Ich glaube, man sollte das neue Album nicht als eine Reaktion auf irgendwas verstehen. Davon abgesehen war dieses Funk-Punk-Ding in kommerzieller Hinsicht in den Staaten nie von wirklicher Bedeutung. In der Indieszene war es vielleicht von Bedeutung und natürlich gab es auch einige Bemühungen der Majorlabels um den Sound, aber es gab ja im Genre kein Bestseller-Album oder so was. Der Sound kann also gar nicht aussterben, da ihn noch niemand bis an die Spitze geführt hat.
G: Ich sehe es so, dass es eine Reihe von Bands gab und gibt, Bands wie The Rapture, LCD Soundsystem, !!!, vielleicht noch Bloc Party, die sich offensichtlich intensiv mit frühen Post Punk-Bands beschäftigt haben, die sich mit unkonventionellen Disco-Sounds der Siebziger und Achtziger Jahre beschäftigt haben, 99 Records-Zeug, frühes Rough Trade Zeug, Sixties-Soul und Funk, Leute also, die von diesen Sounds und Styles inspiriert sind und sie in der Gegenwart aktualisieren. Es folgte dann aber eine weitere Welle von Bands, die sich wiederum auf diesen aktualisierten inspirierten Sound bezog. Bands wie The Bravery oder The Killers, Bands, die möglicherweise in Sachen Musikgeschichte nicht unbedingt beschlagen sind.
Verspürt man denn nicht einen innerlichen Impuls, ein neues Album auch aktiv als Statement gegen genau diese Entwicklung zu markieren?
G: Natürlich reagiert das neue Album in gewisser Hinsicht auf diese Entwicklung, aber während der Entstehung waren wir schon so sehr mit uns selbst beschäftigt, dass derartige Aspekte gar nicht in den Vordergrund rücken konnten. Vielleicht hat das ganz am Anfang des Songwritings eine Rolle gespielt, aber wie gesagt, wir mussten an unserem Umgang miteinander arbeiten, wir mussten an der Band an sich arbeiten, da traten Reflexionen über das Genre, das einem von manchen Leuten zugewiesen wird, schnell in den Hintergrund. Wir haben uns als Recordnerds weiterentwickelt, als Leute, die sich generell für Musik interessieren, als Menschen und als Musiker. Ich denke, das ist es, was “Pieces Of The People …” abbildet.
Es bildet tatsächlich eine Entwicklung ab. Die Entwicklung einer Band, die trotz innerer Grabenkämpfe immer effektvoller das eigene Vermögen feiert. Die mit dem neuen Album auch die alten Assoziationsketten abstreift, mit denen sie an die DFA-Posse, an James Murphy und Tim Goldsworthy gebunden war. Die beim neuen Album diejenigen Produzenten, nämlich Ewan Pearson, Paul Epworth und Danger Mouse, gepickt hat, die mit ihnen zuallererst ihr eigenes Vermögen feiern und erst dann die eigene Signatur hinterlassen.
G: Jeder der drei hatte ein anderes Verständnis der Band. Der Grund für uns, mit gerade diesen Leuten zusammen zu arbeiten, war aber, dass sie gerade jeweils ein ausgeprägtes Verständnis der Band haben. Wir kannten alle drei mehr oder weniger gut und natürlich ist es auch immer so, dass ein Produzent deinen Sound nach seinen Vorstellungen beeinflusst.
Seht Ihr eine ähnliche synergetische Qualität wie seinerzeit mit DFA?
G: Man kann das nicht direkt miteinander vergleichen. “Echoes” war im Prinzip die erste Arbeit von DFA. DFA hat sich durch dieses Album genau so positioniert wie The Rapture, insofern war der Synergie-Effekt außerordentlich. The Rapture und DFA entwickelten einen Sound, den DFA danach immer weiter verfeinert haben. Sie hatten dazu ja auch alle Möglichkeiten, das Studio, das Label, Produktions- und Remixaufträge. Wir dagegen mussten auf Tour gehen und unser Album promoten, hatten nicht die Möglichkeit, immer wieder neues Material nachzulegen. Wenn man im Vergleich Danger Mouse sieht, er hat eine Vita, die für sich spricht. Er hatte ein Profil, bevor er mit der Band in Berührung gekommen ist, das war bei DFA nicht der Fall. Diesmal hieß die Aufgabe also: wie bringen wir diese beiden bereits etablierten Künstler zusammen, wie entwickeln wir zusammen etwas Neues, das für beide Parteien aufregend ist?
L: Die Zusammenarbeit mit Danger Mouse war generell sehr interessant. Wir schickten ihm unsere Songs, er pickte sich ein paar davon heraus und machte uns mit seinen Vorstellungen über diese Songs vertraut. Seine Vorstellungen unterschieden sich komplett von unseren, wir fanden seine Ideen aber durchweg interessant und wollten uns seinem Einfluss nicht versperren. Er ist ein großer Fan von Sixties Psychedelic Music und sah genau dafür Raum in unseren Songs and we were like, cool, that sounds great, let’s go for it.
G: Seine Art zu arbeiten ist sehr charakteristisch. Bei vielen Gesangslinien entfernt er die Höhen und die Bässe, so dass es klingt, als sänge jemand durch ein Telefon. Das ist eines seiner Erkennungszeichen in unseren Songs. Die Art, wie er mit Distortion umgeht und mit Kompression und Equalizern arbeitet, ist sehr typisch für ihn. Seine Arbeit ist sehr Sample-orientiert, das hört man aus seinen Produktionen klar heraus. Auch wenn er mit Live-Musikern arbeitet, benutzt er viele Samples. Schau dir nur den Kram an, den er mit den Gorillaz aufgenommen hat, er hat diesen charakteristischen, roughen Sound. Wir waren immer daran interessiert, neue Produktionstechniken auszuprobieren, nicht nur Lo-Fi aufzunehmen und die Roughness in seinem Sound hat uns immer schon fasziniert.
L: Wir haben noch nie mit jemandem zusammengearbeitet, der derart Sample-fixiert ist, Danger Mouse definiert sich über seine Samples. Er schöpft Rhythmus aus der Art, wie er die Parts EQ-ed. Das war sehr interessant, DFA arbeiten zum Beispiel nicht so.
G: No, everybody did that.
L: They do?
G: Yeah, Tim (Goldsworthy – Anm. d. A.) sampled the shit out of the drums.
L: Na ja, aber bei Danger Mouse ist es als die Paradedisziplin erkennbar, er macht es einfach mit allem.
G: Ja, aber das ist es bei Ewan und Paul auch. “Living On Sunshine” besteht aus Samples, “The Devil” hat jede Menge Samples, diese Gitarre, die sich durch das Stück zieht. Es gibt tonnenweise Samples. Danger Mouse lässt zum Teil Dinge nach Samples klingen, die gar keine Samples sind.
Es ist amüsant, wenn sich die Konstrukteure eines der aufregendsten derzeitigen Sounds, eines Sounds, der sich ganz instinktiv zwischen Rock, Disco, Elektro und Pop positioniert, der seine Prioritäten alle dreißig Sekunden umformuliert, der gleichzeitig so dicht und logisch ist, dass seine Teile kaum noch diskriminierbar sind, über Banalitäten vom Hundertsten ins Tausendste ereifern. Es ist geradezu drollig, diese Perfektionisten streiten zu sehen. Ihren Streit, mit so scharfer Klinge er auch geführt wird, umweht immer der überhöfliche Dunst von gegenseitiger Rücksichtnahme. Wie gesagt: drollig. Über den aktuellen Sound an sich kann man sich indes nicht streiten:
L: Diesmal fassen die Songs den Sound zusammen, der entsteht, wenn wir einfach zusammen spielen. Der innere Zusammenhalt des Albums entsteht durch unsere Art, miteinander zu spielen, ohne es zu reflektieren oder darüber zu reden. Es ist ja so, dass es immer Diskussionen und Erklärungen nach sich zieht, wenn man eine Idee einbringt, die die anderen anzunehmen haben. Das kann so weit führen, dass man jemanden zwingt, etwas zu tun, was er eigentlich nicht tun will, nur damit deine Idee genau so realisiert wird, wie du es dir vorstellst. Wenn du einfach nur spielst, klingt dein Sound auch eigener, weniger referenziell.
G: Obwohl es nicht so ist, dass nicht ab und an jemand eine Idee eingebracht hat. Diese Ideen wurden aber immer wieder revidiert und durchleuchtet, wir haben viel experimentiert.
Inwiefern repräsentiert Euch in der Hinsicht das neue Album besser als die alten Veröffentlichungen?
L: “Echoes” fühlt sich für mich wie eine unvollendete Arbeit an, es hat einen prozessualen Charakter. Viele Songs auf “Echoes” haben wir nicht live gespielt, bevor wir sie aufgenommen haben. Diesmal wollten wir die Stücke zuvor live ausprobieren, schon im Vorfeld ein Gefühl für sie kriegen, bevor wir sie aufnehmen. Die Stücke auf “Echoes” hatten nicht die Möglichkeit, sich zu entwickeln, vieles entstand erst im Studio. Für “Pieces Of The People We Love” hatten wir im Vorfeld vierzig fertige Songs – ein ganz anderes, sichereres Gefühl. Das neue Album ist konsistenter, schlüssiger. Ich glaube auch, über “Echoes” wurde sehr viel nachgedacht, das ist bei “Pieces Of The People We Love” nicht mehr zwingend notwendig. Wir haben seit “Echoes” gelernt, einander zu vertrauen. Ich meine, man hört es den neuen Stücken an, dass die Band besser und intuitiver funktioniert.
Luke Jenner rät im gleichen Atemzug den meisten Indiepop-Bands, ihre Musik nicht zu intellektualisieren, er sagt, man dürfe nicht vergessen, dass Musik zunächst einmal den Körper anspricht. Die Floorqualitäten eines “House Of Jealous Lovers” in Ehren, aber eine derart ultimative und euphorisierende, eine derart rockende Körpersprache haben sie bislang nicht gesprochen, zumindest nicht ein ganzes Album lang. Deren souveräne “Anything Goes”-Praxis kramt die Motive mittlerweile sogar aus Epochen hervor, die am Ende nur eine Band wie The Rapture affirmieren darf, da es nur eine Band wie The Rapture, eine sich selbst regulierende und hinterfragende Band vermag, die freilich nicht totzukriegenden, immer wieder aufs Neue belebten Rückstände insbesondere der so genannten Rockmusik geschmackssicher zu revivaln. Wir sprechen hier unter anderem von Glamrock und T.Rex.
G: T.Rex? Ich habe die nie verstanden.
L: Ich glaube, das macht unsere Band besonders. Jeder sieht die Stücke aus einer anderen Perspektive, jeder hat ein eigenes Verständnis davon, was in den Songs passiert. Ich könnte zum Beispiel an die Scorpions denken, wenn ich Gitarre spiele…
G: Genau, und ich denke an Funkadelic, während du spielst. Oder du hast T.Rex im Kopf, wenn du mit einer Vocal-Line ankommst und mich erinnert es an Sixties Psychedelic Donovan. Am Ende ist es wohl so, dass wir alle in der Band unsere eigene Stimme gefunden haben. Wenn du Musiker bist, hast du von vielen Dingen eine ganz eigene Wahrnehmung, eigene Phrasierungen, eigene Automatismen, ein eigenes Rhythmus-Verständnis. Luke und ich hören beispielsweise Rhythmen sehr verschieden, aber nicht so verschieden, dass meine Keyboardarrangements seine Parts nicht so ergänzen könnten, dass es am Ende passt.
L: Das ist im Übrigen das beste Beispiel dafür, wie The Rapture mittlerweile funktioniert. Es ist tatsächlich so, dass ich T.Rex mag. Früher hätte ich vielleicht versucht, den anderen einen T.Rex-Chorus aufzuzwängen, Gabe hätte dann gesagt, dass er T.Rex Scheiße findet und ich wäre gekränkt gewesen. Jetzt ist es so, dass ich T.Rex mag und dass es möglicherweise in meinen Anteil an dieser Band einfließt, es deswegen aber keine Streitereien gibt. Ich denke, es wird problematisch, wenn deine Ideen zu extrem für die Band werden, ich meine, selbst wenn ich möglicherweise nach T.Rex klinge, klinge ich nicht nach T.Rex. Das alles hat viel mit Selbstvertrauen zu tun. Je selbstsicherer du bist, desto weniger Probleme hast du, deine Vorstellungen zu artikulieren, desto weniger macht dir Ablehnung anderer aus. Gestern bemerkte ich in einem Interview, dass ich Abba mag und der Interviewer machte sich die ganze Zeit darüber lustig. Vor drei Jahren hätte mir das zu denken gegeben, gestern war es mir völlig egal. Für die Band ist diese Einstellung sehr wichtig. Jeder darf und soll sich artikulieren und jeder weiß, dass er von den anderen respektiert wird. It helps a lot when people don’t tell you what to play.
Du sprichst von extremen Ideen, welche Idee wäre denn zu extrem?
L: Ich stehe auf 80er Jahre Thrash Metal, zum Beispiel das erste Exodus-Album. Ich schätze, diese Affinität sollte keine Anregung für The Rapture werden. (lacht) Aber davon abgesehen, Ideen brauchen manchmal etwas Zeit. Wir haben diesen einen Song aufgenommen, der in seiner Form momentan nicht auf dem Album funktionieren würde, aber wer weiß, vielleicht funktioniert er auf einem der nächsten. Der eigentliche Knackpunkt ist, Leute zu finden, mit denen du wirklich zusammen spielen kannst, mit denen es passt. Gabe und ich spielen jetzt ungefähr vier Jahre zusammen, wir schreiben seit anderthalb Jahren gemeinsam Songs. Aber erst jetzt entwickeln wir ein Verständnis für das Rhythmus- und Melodiegefühl des anderen. Zu so einer funktionierenden Symbiose aus vier Leuten gehört viel Glück, man darf auf keinen Fall leichtfertig damit umgehen. Die Musik, die ich alleine mache, ist im Grunde genommen sehr referenziell und langweilig.
Die Musik, die The Rapture machen, veredelt jede Referenz mit der Cleverness derer, die eine übernommene Idee mit sicherem Gespür für die aktuellsten Standards sogar noch zukunftsfähig macht. The Rapture geben zu verstehen, dass noch längst nicht alles gesagt ist. Alles ist möglich. Alles, nur nicht Exodus.
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