Gutevolk - Tiny People Singing over the Rainbow
In einer Soundlandschaft, die so weit ausschweift, dass man in ihr allem zu begegnen glaubt, was man seinen Lebtag gehört hat, steht knirpsig knuffig ein Mädel mit zerbrechlich zarter, von Tagträumen eingesponnener Stimme. Sie singt … und was soll sie hier auch sonst tun … aber sie singt, mit einer Kraft, die man weder ihr noch ihrer Stimme zunächst zutrauen mochte, einer Kraft, die diese immensen Gefilde tatsächlich bindet und zusammenfaltet und auf ein Album packt, das Sinn macht. „Tiny People Singing Over the Rainbow“ ist das aktuelle Werk von Gutevolk – ein seltsam deutschelndes Pseudonym der umtriebigen Japanerin Hirono Nishiyama, die nach beinahe unüberschaubar vielen vorangegangen Releases (Soundtracks, Collabos, Beiträgen zu Compilations) damit nun ihr zweites Album für das Tokioter Noble Label vorlegt. Auch diverse andere Künstler auf Noble möchte man dringlichst mal antesten, u.a. den ganz formidablen Kazumasa Hashimoto, der Gutevolks „Tiny People …“ unglaublich dicht mit verzückendem Detail co-produziert hat.
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