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M’Era Luna 11.-12.8.07 in Hildesheim

jesus.jpgmeraluna.jpgAn dieser Stelle einmal ein zunächst ungewöhnlich erscheinender Festivaltipp, doch eine Band ist Grund genug das M’Era Luna in diesem Jahr nicht allein den Fans der schwarzen Zunft zu überlassen: JESUS AND MARY CHAIN!!! Die Superhelden des Noise-Pops, sphärischer Gitarrenklänge, bittersüßer Melodien und irrwitzigster Rückkopplungen, die Kings of Indie. Der einzige Festivalauftritt in Deutschland! Unerwartet kam die Ankündigung einiger Festivalauftritte in diesem Sommer. (Continued)

Cuba Missouri - Things I Wish I Had Not Called Just Things … und ein paar (vorerst) letzte Reviews, die wir nur halb im Ernst meinen

cuba.jpgCuba Missouri tragen schwer an der zermürbenden Besinnlichkeit, der erschöpfenden Melancholie, die einen mit der Erkenntnis überkommt, dass nichts, das der Gegenwart so schmerzlich fehlt, aus den Erinnerungen heraus wieder greifbar werden kann - all those beautiful things we wish we had not called just things. Der Klapptisch, an dem man als Kind seine Hausaufgaben abschreiben musste. Die olle Wanne in der Waschküche, in der das Abwasser gesammelt wurde, auf dem man seine Schiffchen fahren lassen konnte. Das Puppenhaus, dessen Wände man nach ein paar Wochen schwarz angestrichen hat, und in welchem man anschließend den kleinen Bewohnern die Beine brach und die Haare ausriss. Der klapprige Rollstuhl der Großtante, mit dem man auch im Hochsommer den Berghang hinunterdonnern konnte, während die senile Alte von ihrem Bett aus die Flecken auf der Tapete zählte, überall wo sie ihren Eintopf rangeworfen hatte. Das alles, und nicht zu vergessen, der Kugelschreiber, den man seiner Banknachbarin in der zweiten Klasse in den Oberschenkel gerammt hat, das alles sind Dinge, die nicht mehr sind. (Continued)

Die ULME ist wieder grün – PNG-Faves auf dem South Of Mainstream 2007

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Manchmal kommen sie wieder. Und dies muss nicht automatisch etwas Schlechtes bedeuten – das Beispiel ULME zeigt es mit „Dreams Of The Earth“ trefflich. Das Rezept: Einfach mal die ganz eigene Relevanz schaffen. Massiver Rock mit Hang zum Psychedelischen und dem zielgerichteten Willen zum Breitwandriff (das Unwort „Grunge“ vermeide ich mal) ist irgendwie „out of time“? Wer sagt denn so etwas? Diese Band zeigt gerne das Gegenteil; zum PNG Nummer 1-Festival in Sachen freundschaftliches Krachschlagen, dem zweiten South Of Mainstream im Gutspark Cammer beispielsweise. (Continued)

HALDERN POP FESTIVAL – 2.-4.8.2007 - WAS SONST?

h06.jpgAuch in diesem Jahr fiebern wir einem Datum entgegen, diesmal ist es das erste Wochenende im August. Vom Donnerstag, dem 2. bis Samstag den 4. August findet das Haldern Pop Festival statt, und dass schon zum 24. Mal. Fast ist man geneigt zu sagen, es ist egal welche Künstler spielen, denn auf die gute Auslese kann man sich seit Jahren verlassen. Und dann werden die meisten Besucher die einzigartige Stimmung als ersten großen Pluspunkt, vor jeglichem Namedroping, loben.

(Continued)

Voxtrot - s/t … und ein paar weitere Reviews, die wir nur halb im Ernst meinen, Teil 3

vox1.jpgZwar haben Voxtrot ihren Namen am Morgen nach der Campus-Party auf dem Klo gefunden, aber ihre Songs klingen so frisch, wie sie klingen können, mit einem gewaltigen Hangover … einem Luftballon mit Koksresten in der Nase, einer frisch genähten (noch erheblich schmerzenden) Narbe am rechten Hodensack, den Sporen des einsamen Cowboys mit dem rostigen Dodge im Allerwertesten … und natürlich nicht der leisesten Ahnung wie es zu alledem kommen konnte. Wir ahnen, dass Voxtrot lieber über etwas anderes sprechen wollen, als über ihre Musik. Zwischen den Noten klaffen schwere Wunden. Deshalb reden wir über Mütter … wir reden über den Geruch ihres Parfüms, den Geschmack ihres Lippenstiftes und das unnachahmliche Gefühl ihrer Nylons als zweite Haut, die wir anlegten, wann immer die Alten mit ihren Freundinnen in der Shopping Mall einen Schnaps trinken fuhren. Dies sind wahrlich süßlichere Erinnerung als jene, die die armen Voxtrot zu den Songs auf ihrem selbstbetitelten Album quälten. Manchmal mag man es unseren Texten ja nicht anmerken, und ganz sicher ist dies auch nicht der Anspruch, den die meisten Leser hegen, wenn sie sich über eine Band belesen wollen, aber wir, als Musikjournalisten, haben natürlich eine ganz besondere Verantwortung gegenüber den Künstlern, die sich uns mit ihren, häufig noch liebevoll selbstgebrannten Promos anvertrauen … da muss man ab und an auch mal die sorgsam vorbereiteten Fragen zur Seite legen, und bereit sein, ein paar Stunden über pinken Plüsch und Zwergkaninchen zu plaudern. (Continued)

Haldern macht Blau

radioblau_haldern.jpgEs ist zwar kurzfristig, aber dennoch sei an dieser Stelle auf das heutige Haldern-Spezial hingeweisen, das wir Euch bei RadioBlau darreichen werden. Wie immer gibts Anekdoten, Ausblicke und Artisten, wie etwa Elcetric Soft Parade, Brakes, The Earlies oder Naked Lunch zu hören. Wie gewohnt begleiten Euch DJ Jensor, Herr Nauber und The Evil Crane an den Niederrhein. Ich wär gern dabei, echt!

PnG Haldern-Spezial
Heute, Freitag 21-23 Uhr Radio Blau

-> LiveStream
(Continued)

Und Live geht doch - Apparat & Trentemøller

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Es waren für mich die beiden Erlebnisse des Melt! 2007 – zweifellos. Gut, gerockt und Spaß gemacht haben eine ganze Menge Bands und Projekte; angefangen von den Hau-Drauf-Elektronikern Simian Mobile Disco und Digitalism über die gut abgehangenen Abstraktler Mouse On Mars und Autechre, der hochdynamischen und -sympathischen Rotzgöre Lady Sovereign und dem männlichen Pendant Jamie T, den Gewinnern der Sparte „Gitarre“ The Jai-Alai Savant bis hin zu den überraschend „Schmidts Katze“-like abgehenden Goose. Aber so richtig platt gemacht haben mich Sascha Ring aka Apparat und Anders Trentemøller. (Continued)

Field Music - Tones of Town … und ein paar weitere Reviews, die wir nur halb im Ernst meinen, Teil 2

field-music-tones.jpgField Music sind die ungekrönten Könige der sogenannten Field Recordings … anders jedoch als die überwiegende Zahl der Künstler mit solchen Ambitionen, die also über Samples audibler Elemente der Umwelt und deren Bearbeitung eine erlebbare Ambience schaffen, begnügen sich diese vier nicht lediglich mit dem Zirpen und Knistern von Insektenflügeln, mit dem Hupen von Autos und dem Qietschen von Kinderwagenbremsen. Es geht Field Music eindeutig um das Songhafte, mehr noch, sie wollen unsere Umwelt ganz wirklich tanzbar machen. „Sit Tighter“, ein unbedingter Tanzflächenfüller, macht die Enge einer vollgestopften Tokioter U-Bahn … den Schweiß, die knappe Luft, die fremde, unsichtbare Hand, die deinen Penis massiert … unmittelbar spürbar, obwohl du ganz alleine auf der Tanzfläche spastikulierst und die paar alten Säcke an der Bar dich für völlig meschugge halten. Aber so ist die zauberhafte Macht von Field Music. Sie übermalen deine Wirklichkeit mit der ihren, und sie lassen dich glauben, dies alles sei dein und dies alles sei unglaublich toll. Eine Zauberwelt aus der Dose. (Continued)

Biergarten statt Tiergarten. Auch vor der Ilse gibts viel Gebüsch und Gesträuch … für Diverses etwas abseits des Getümmels

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Mamallapuram Noch dreieinhalb Wochen

An dieser Stelle sei noch mal auf das wundervolle Mamamllapuram-Festival am 10. und 11. August in Storkow hingewiesen. In Anbetracht des schönen Wetters, das jetzt gefälligst mal ein paar Wochen anzuhalten hat, und der Tatsache, dass die Melt-Southside-Highfields dieses Landes einfach mal viel zu groß und unpersönlich sind, ist es mit Verlaub eine Pflicht, dem Mamallapuram wenigstens durch Anwesenheit zu huldigen. Und wenn man die Möglichkeit hat, für schlappe 23 Euro siebzehn hervorragende Künstler, u.a. Bodi Bill, Kate Mosh, Klez.e, I Might Be Wrong und Missent To Denmark, zu sehen, sollte man nicht lange fackeln. Preis-Leistung top, Leute top, Musik top - wer da noch zu Hause hockt, möchte bitte eine kreative Ausrede an redaktion@png-online.de senden!

www.mamallapuram.de

Interpol - Our Love To Admire

interpol.jpg“Our Love To Admire” – diesem Album sind so viele Geschichten und Begebenheiten voraus gegangen, dass es womöglich länger dauern würde, sie aufzuzählen, statt sich mit der Platte selbst auseinander zu setzen. Seit einem Jahr kursierten die Gerüchte, dass es bald etwas Neues geben würde, dann verschoben sich die Termine immer wieder nach hinten, von Frühjahr 2007 auf Sommer auf Spätherbst. Im Internet gab es erstmals die Single “The Heinrich Maneuver” zu hören, die allenfalls mäßige Begeisterung in mir auslöste. Es folgten größtenteils ernüchterte bis enttäuschte Berichte vom Kirchenkonzert in Köln im Mai und dem Auftritt im Dresdner Schlachthof vor knapp drei Wochen. Meine anfangs immer wieder hoffnungsvolle Frage an unseren Promo-CD-Koordinator Klaus, ob das Album denn nun mal im Postfach eingetroffen sei, ebbte auch immer mehr ab, bis ich irgendwann aufhörte zu fragen. Und zum Schluss war die Verwirrung – zumindest meinerseits – so groß, dass ich letztendlich den tatsächlichen Veröffentlichungstermin verpasst habe. Und es sei mir geglaubt: Im Angesicht meiner bis dato herrschenden Liebe zu Interpol ist das schon eine Schmach. (Continued)

Geschmeido - Auf Wiedersehen … und weitere Reviews, die wir nur halb im Ernst meinen, Teil 1

ge.jpgGeschmeido haben sich nie als etwas anderes begriffen als waschechte Blumfeld-Epigonen. Und nie haben sie daraus einen Hehl gemacht. Sie folgten ihren Vorbildern stets mit beeindruckender, ja stoischer Konsequenz. Sie sind nie schlecht damit gefahren: ihre Alben, ganz besonders „Der Ego-Express“, „Ede und ich“ und „Alter Cowboy“, sollen zu einigen begeisterten Leserbriefen von Blumfeld-Fans geführt haben. Mit ihrem letzten Album, „Verfaulende Zwetschgen“, widerfuhr ihnen jedoch (und zwangsläufig) ein ebenso eklatanter Einbruch, wie ihren Vorbildern aus Hamburg mit deren letzten Werk. Wie wenige Wochen zuvor Blumfeld, geben nun auch Geschmeido ihre Auflösung bekannt. „Auf Wiedersehen“ gibt es als Abschiedsgeschenk - eine lohnenswerte Sammlung der Stücke mit den meisten Klicks aus ihrem Myspace-Player. (Continued)

Verdammt, sind wir alt geworden Melt! wird 10

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Zehn verdammte Jahre sind das jetzt schon, die wir unter den Kränen tanzen. Die Kulisse war beim Melt! immer schon das Besondere. Gut, und dass es seit einigen Jahren das größte Festival in unmittelbarer Nähe ist, hat sicher auch nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass ganz Leipzig alljährlich im Juli Richtung Gräfenhainichen zieht. Und dann ist da noch dieses Line-Up: Autechre, Notwist, Trentemøller, UNKLE, Motorpsycho, Ladytron, Hot Chip, Mouse on Mars – auch in diesmal lassen sich die Veranstalter wahrlich nicht lumpen (schönes Wort, viel zu selten verwendet). Überhaupt: wer hat eigentlich die idiotische These aufgestellt, dass Elektro-Hörer nur Elektronisches sehen und hören wollen, Rocker nur Mucker oder Jazzer nur Jazz? Die Abwechslung macht unsere liebste Leidenschaft doch so lebenswert. Und gekratzt und gebissen wird hier auch nicht. Nein, hier geben sich Gitarre und Laptop die Hand und sorgen dafür, dass wir immer noch auf den Beinen sind, wenn die Sonne hinter den Eisengiganten aufgeht. Deshalb sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei. Bestimmt.

(Continued)

Professionelles Rumhängen in Hamburg

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“Man soll ja immer das machen, was man am besten kann.” L.L.

Auf die Fresse Elektro! bpitch im foo

disco.jpgTja, in Hamburg müsste man sein. Dann käme man am morgigen Freitag in den Genuss feinster Elektronik von bpitch control. Finnland’s own Juho Kahilainen lädt zum Tanzen ein. Den Boden hierzu heizt ein Stockwerk tiefer das I Scream Ice Scream DJ-Team ein. Besser als jede Fußbodenheizung und reimt sich außerdem ganz vorzüglich und was sich reimt is ja bekanntlich gut, gell?!? Also kann garnix schief gehen. Nur in Hamburg müsste man halt sein. Tja…

6. juli 0:00 h
RENDEZFOO
foo, Hamburger Berg 13, Hamburg
(Continued)

Senor Burns stellt aus “Poster, Platten und Café” in München

Red Can-Kopf Bernd Hofmann aka Senor Burns, der seine Zeit neben der Arbeit für Red Can damit verbringt, Tourposter für Bands wie Clickclickdecker, Mock Orange und Luke sowie auch für die (Pop Up (Foto) per Siebdruck zu kreieren, startet am kommenden Montag, den 9.7., ab 19 Uhr im Münchner Café Luise. “In gemütlicher Atmosphäre” sind die aufwändigen Drucke zu begutachten und bei Gefallen zu erwerben. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung läuft - montags bis donnerstags 10-22 Uhr sowie freitags 10-19 Uhr - bis zum 27. Juli. Hingehen!

Café Luise | Luisenstr. 49 | 80333 München | www.luise49.de

Eröffnung am 9. Juli von 19 – 22 Uhr

Ausstellungsdauer bis Freitag 27. Juli, Mo-Do 10-22 Uhr, Fr 10-19 Uhr

Gleise ins Verlorene Paradies

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Vernichtungszug, der Zukunftsbringer. Die Nebel rücksichtslos wetteifernder Propaganda wabern um die Gleise der vor genau einem Jahr eröffneten Zugstrecke nach Lhasa. Nimrod begab sich auf Faktenfindung. Er hat versucht herauszufinden, was der Zug nun tatsächlich während der zurückliegenden 12 Monate in Tibet angerichtet hat. (Continued)

DJ Mehdi - Lucky Boy

dj-mehdi.jpgManche Menschen werden genial geboren und wenn sie sterben, werden ihre Gräber zu Wallfahrtsorten. Nun ist Mehdi Faveris Essadi, aka DJ Mehdi, mit dreißig Jahren noch ziemlich am Anfang seines Lebens, hat sich aber bereits 2/3 davon um den französischen Rap und Electro als DJ, Produzent, Gründer des Labels Espionnage,…- kurz Mastermind- verdient gemacht und ist bereits eine graue Eminenz im Business. (Continued)