Kula Shaker - Strangefolk
Also ich zähle ja zu denen, die sich damals an “Peasants, Pigs and Astronauts” nicht satt hören konnten. Leider waren wir Wenige, so dass das zweite Kula Shaker-Album auch das letzte war. Doch auch Crispian Mills Versuch, mit den Jeevas kommerziell Fuß zu fassen scheiterte, so dass sich die Shakers nun sieben Jahre nach ihrer Auflösung wieder zusammen fanden. Offiziell sei die Zeit schlicht reif gewesen für ein neues Album. Inoffiziell haben die Herren sicher auch nur ihre Rechnungen zu zahlen. Wie man es dreht und wendet - es ist schön, dass sie wieder da sind und dass sich angenehmerweise auch nicht sonderlich viel geändert hat im Laufe der Jahre, wird auch auf Anhieb klar. Sixties-Rock ist nach wie vor die Inspirationsquelle und Indien die zweite Heimat, wobei sich Sitar und Tabla diesmal zurückhalten und nur einmal in Sanskrit gesungen wird. Besagtes Stück “Song of Love/Narayana” ist dann auch der Link zu gestern, denn im Endeffekt remixt Mills darin seinen Beitrag zu Prodigys “Fat of the Land”. Aber von Ideenlosigkeit kann hier nicht die Rede sein, denn die Melodien reichen mal wieder für Vier. Ein paar Balladen schleichen sich unter den Rock und machen “Strangefolk” zu einem gelungenen Neuanfang und der längst überfälligen Dosis Seelendusche, die mir Kula Shaker immer gegeben haben. Ja - doch - schön, dass sie wieder da sind. (Essential Music / Indigo)
Post a Comment