Persona non Grata präsentiert Rocky Votolato
„The Brag and Cuss“, das aktuelle Album des Songwriters Rocky Votolato, ist alles andere als eine Herausforderung. Sofort einnehmend, ergreifend, wirken darauf Stücke wie „Letters from Kentucky“, und sie verstören in der Simplizität der heraufbeschworenen Images und der auffällig variierten, in eine sanftwarme, differenzierende Produktion eingelullten Instrumentierung, bestenfalls die Leute, die sich bereits auf die zurückliegenden Alben des Künstlers aus Seattle eingeschworen hatten – mit dem antizipierten Erfolg dieses Werkes werden diese freilich in der Minderheit sein. Rocky Votolato scheint mit „The Brag und Cuss“ genau an die Position gelangt sein, aus der vor ihm Sam Beam oder Kevin Devine mit deren letzten Alben die längst verdient großen Wellen machten, jedoch eben zu einem späten, die genialische Diskografie in Seichtigkeit verzerrenden Zeitpunkt. Persona Non Grata präsentiert die Tour des Songwriters aus Seattle dennoch mit außerordentlicher Freude und mit erheblicher Nachdrücklichkeit – weil wir Eurem Geschmack vertrauen, liebe Leser! Geht da hin, verflucht noch mal! Und feiert die Stücke solcher Klassiker wie „Burning My Travels Clean“, „Suicide Medicine“ und „Makers“ mit solch – ausnahmsweise – gar nicht andächtiger, sondern lautstarker Anteilnahme, dass der Mann im Zentrum der Bühne gar nicht anders kann, als sich zu vergegenwärtigen, welches die wahrhaft großen Momente seines Schaffens sind.
Tourdaten
11.02. Berlin, Bassy
12.02. Köln, Rex am Ring Kino
13.02. Münster, Gleis 22
14.02. Bremen, Spedition
15.02. Erlangen, E-Werk
16.02. München, Feierwerk
17.02. Wien | A, B72
18.02. Zürich | CH, Hafenkneipe
19.02. Karlsruhe, Cafe Nun
21.02. Antwerpen | B, Trix
22.02. Giessen, MuK
23.02. Braunschweig, Nexus
24.02. Rotterdam | NL, Rotown
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