Persona Non Grata präsentiert RHESUS
Einen mächtigen Rattenschwanz an Referenzen ziehen die Franzosen Rhesus auf ihrem zweiten Album, „The Fortune Teller Said“, ihren grandiosen, unbedingt hin- und weg reißenden Hooks hinterher. Jedoch wedeln sie damit so ehrfurchtgebietend, in ungemein kinetischer Dramaturgie zwischen ertränkender Melancholie und stetig neu entfachtem Feuer, dass einem die Namen, die auf die Zungenspitze krauchen wollen, dann doch im Halse stecken bleiben. Gerade mal die Silbe „The“ nuschelt sich noch unter den Atem – und wenn man nicht mehr in diese abgemurkste Silbe interpretiert als zu Hymnen gepeitschte Gitarren, dann macht man durchaus nichts falsch. Das ist unverfänglicher, als sich etwa darauf zu versteifen, dass diese Band so gar nicht französisch klingt, und sich damit selbst in die Klischeefalle zu setzen, in gedankengezimmerte Schubladen, für die Rhesus bereits mit dem grandiosen Opener, der Single „Hey Darling“, tatsächlich unfassbar geworden sind. Persona Non Grata präsentiert die lediglich vier Deutschlandgigs der Band im Februar, für die sich selbst lange Anfahrten schwerstens lohnen werden. Als Support dabei die Belgier Mintzkov.
12.02.2008 - Hamburg - Knust
13.02.2008 - Berlin - Lido
15.02.2008 - Köln - Gebäude 9
16.02.2008 - München - Atomic Café
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